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sammlung kritisches wissen - Band 52

Eugen Baacke, Irene Scherer, Welf Schröter (Hg.)

Electronic Mobility in der Wissensgesellschaft
Wege in die Virtualität

Mit Beiträgen von Winfried Sommer, Bernhard Kölmel, Dirk Balfanz, Petra Wolf, Helmut Krcmar, Jutta Rump, Iris Wolf, Werner Wild, Francesca Vidal, Welf Schröter, Anatol Porak, Steffi Werner, Andrea Fausel, Irene Scherer

2007, 224 Seiten, br., 28,00 €
ISBN 978-3-89376-117-3 [ISBN 3-89376-117-9]

Die Herausgeber dieses Bandes lassen zahlreiche Fachexpertinnen und Fachexperten zu dem an Bedeutung gewinnenden Thema „Electronic Mobility“ zu Wort kommen. Unter „Electronic Mobility“ ist zu verstehen, dass wirtschaftliche Vorgänge und berufliche Prozesse im virtuellen Raum mobil organisierbar sind, ohne dass die verantwortlichen Menschen sich tatsächlich bewegen müssen. Mobilität ist nicht mehr nur eine Angelegenheit von Personen. Technisch ist die Mobilität von Arbeitsschritten losgelöst vom handelnden Subjekt möglich geworden. Eine solche umwälzende Vorstellung von der Organisation von Aufträgen, Aufgaben, Abläufen stellt überkommene Regelungen, Vereinbarungen, Standards und Zuständigkeiten in Frage. „E-Mobility“ sucht nach neuen Modellen für Unternehmen, Handwerk und Verwaltung. Die Tarifpartner benötigen neue Übereinkünfte. Unsere Vorstellungen von der Arbeitswelt der Zukunft erhalten einen tiefen Einschnitt.

sammlung kritisches wissen - Band 52
( Talheimer Verlag )

€ 28.00 (inkl. 7 % MwSt.)


Inhaltsverzeichnis

 

Irene Scherer, Andrea Fausel, Welf Schröter
Vorwort

Welf Schröter
Electronic Mobility – Wenn Arbeit losgelöst vom Menschen mobil wird. Auf dem Weg zu „New Blended Working“

Winfried Sommer
Wissens- und Lernlandschaften im Umbruch. Neue Wege für die Weiterbildung in der Wirtschaft

Bernhard Kölmel
Perspektiven des Mobile Business

Dirk Balfanz
Virtualisierung und Electronic Mobility

Petra Wolf, Helmut Krcmar
Virtualität und B2G. Anforderungen an Collaborative eGovernment als Ansatz für wirtschaftliches Business-to-Government

Jutta Rump, Iris Wolf
Neue Organisationen – neue Qualifikationen. Konsequenzen einer neuen Arbeitswelt: Electronic Mobility

Werner Wild
Mobile Arbeitsformen in der Dienstleistungswirtschaft

Jutta Rump, Dirk Balfanz, Anatol Porak, Welf Schröter
Electronic Mobility: Mobile Arbeitswelten und soziale Gestaltung

Francesca Vidal
Rhetorik in virtuellen Arbeitswelten

Andrea Fausel, Eugen Baacke
Electronic Mobility und Politische Bildung

Welf Schröter
Der Begriff „E-Mobility“ in WIKIPEDIA

Steffi Werner, Eugen Baacke
Ausgewählte Literaturempfehlungen

Autorinnen und Autoren

 

„Der Begriff der Mobilität wird durch neue technische Potenziale geradezu revolutioniert. Rein technisch ist die mobile Organisation von Arbeitsschritten im virtuellen Raum losgelöst vom jeweiligen physischen Mobilitätsgrad des Menschen handhabbar geworden. Die elektronische Mobilität von Arbeit wird somit zur beschleunigenden Erneuerung der Virtualisierung. E-Mobility und Virtualisierung von Arbeit verschmelzen.“ (Welf Schröter)

 

„Doch neben diesem alten traditionellen Verständnis von Mobilität hat sich durch die neuesten Errungenschaften der IT-Entwicklungen ein zweites Gesicht von Mobilität herausgebildet: Die elektronische Mobilität (Electronic Mobility, E-Mobility). Diese neue Mobilität fragt nicht nach dem Unterwegs-Sein des Menschen, sondern fragt nach der Beweglichkeit der Geschäfts- und Arbeitsprozesse. Die elektronische Mobilität will Arbeitsvorgänge mobil möglich machen, ohne dass der Mensch dabei mobil sein muss. Moderne Netz- und Softwaretechnik hat es in den letzten Jahren immer mehr erlaubt, Geschäfts- und Arbeitsvorgänge per Internet verfügbar zu machen und online bereitzustellen. Es entstanden virtuelle Geschäftsräume und virtuelle Arbeitsumgebungen. E-Mobility stellt nun den Ansatz dar, diese virtuellen Umgebungen besser, schneller und rationeller zu organisieren und nutzbar zu machen. Dazu wurden technische Softwarelösungen – virtuelle Helfer im Netz, so genannte ‚Softwareagenten‘ – ermittelt, die es erlauben, dass ein Vorgang in den virtuellen Raum hinein gegeben wird, um mit Hilfe eines zielgerichteten Verfahrens und mit Hilfe bestimmter elektronischer Werkzeuge neue Ergebnisse zu erreichen. Elektronische Mobilität bedeutet in diesem Fall, dass ein Arbeits- oder Auftragsvorgang im virtuellen Raum losgelöst vom Menschen mobil abläuft. Der Vorgang wandert von Rechner zu Rechner, der Softwareagent arbeitet einen Auftrag ab. Der erfüllte Auftrag wird der/dem Auftraggeber/in am Ende präsentiert. Mobilität heißt hierbei: Der Vorgang ist mobil, nicht der Mensch.“ (Welf Schröter)