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sammlung kritisches wissen - Band 34

Francesca Vidal (Hg.)

Bloch-Jahrbuch 1998/99
Natur – Arbeit – Ästhetik

Anläßlich des fünften Todestages von Karola Bloch

Mit Beiträgen von Karola Bloch, Jan Robert Bloch, Francesca Vidal, Roger Behrens, Gert Roßberg, Welf Schröter, Burghart Schmidt, Anne Frommann, Gérard Raulet, Christoph von Campenhausen, Lucius Burkhardt, Klaus Kufeld

1999, 160 Seiten, br., 29,00 €
ISBN 978-3-89376-086-2 [ISBN 3-83976-086-5]

Das Bloch-Jahrbuch 1998/99 erinnert nicht nur an Karola Bloch, sondern auch an die Tübinger Buchhändlerin Julie Gastl und den früheren Leipziger Schüler Ernst Blochs Jürgen Teller – beide mit den Blochs eng verbunden. Dieser Erinnerung an die im Sinne Blochs praktisch Tätigen folgen Beiträge zum Themenbereich „Natur – Arbeit – Ästhetik“. Ihr leitendes Motiv ist es, diese Begriffe im Zusammenhang zu erläutern, um sich den Problemen der Gegenwart und Zukunft durch den Dialog zwischen den Wissenschaften zu stellen und die Herausforderungen der Industriegesellschaft philosophisch zu deuten.

sammlung kritisches wissen - Band 34
( Talheimer Verlag )

€ 29.00 (inkl. 7 % MwSt.)


Inhaltsverzeichnis

 


Francesca Vidal
Ansprüche lebendig halten – Vorwort

 

In Erinnerung an Karola Bloch, Julie Gastl und Jürgen Teller

Karola Bloch
Werkstattgespräche

Anne Frommann, Welf Schröter
Herzlichkeit und Alltagshärte. Gedanken zu Karola Bloch und Julie Gastl

Welf Schröter
Tellheim und Polonia. Zu Gert Roßbergs Abschiedsrede für Jürgen Teller

Gert Roßberg
Es gibt Preise, die zahlt man nicht. Abschied von Jürgen Teller

 

Natur – Arbeit – Ästhetik

Burghart Schmidt
Zur Absicht des Symposions „Natur – Arbeit – Ästhetik“

Gérard Raulet
Es kommt auf ein Drittes an. Blochs Dialektik von Natur und Ornament

Christoph von Campenhausen
Psychophysik des Farbensehens

Lucius Burckhardt
Landschaft

Jan Robert Bloch
Natur und Arbeit: Zur Bestimmung ihrer Vermittlung

Roger Behrens
Der sinnlich-praktische Mensch Differenzen im Begriff der Arbeit bei Bloch

Welf Schröter
Wenn die Umbrüche in der Arbeitswelt einem den Boden unter den Füßen wegziehen. Wie das Ernst-Bloch-Zentrum für die Region eine wichtige Bedeutung erlangen kann

 

Anhang

Francesca Vidal
Bloch und der Ruf nach der ‚Geburt der Vereinigten Staaten von Europa‘

Klaus Kufeld
Der kulturelle Mehrwert utopischer Szenarien: Zur Vergangenheit der Zukunft des Ernst-Bloch-Zentrums

 

Aus dem Vorwort:


„Die Herausgabe eines Jahrbuches der Ernst-Bloch-Gesellschaft aus Anlaß der fünften Wiederkehr des Todestages von Karola Bloch ist eine traurige Angelegenheit. Zudem wenn nicht nur der Verlust dieser für unsere Gesellschaft so wichtigen Frau erinnert werden soll, sondern zugleich zweier Persönlichkeiten gedacht werden muss, die ebenfalls im engen Zusammenhang mit der Philosophie Ernst Blochs und daher auch mit der Arbeit der Ernst-Bloch-Gesellschaft standen. In diesem Jahr starben Julie Gastl und Jürgen Teller, beides enge Vertraute von Ernst und Karola Bloch. Alle drei gehörten zu den Menschen, die immer wieder gemahnt haben, den Versuch einer Würdigung nicht damit zu verwechseln, die Ansprüche des Gewürdigten dadurch als erledigt anzusehen. Derart hatte Jürgen Teller in seinem Gruß an Karola Bloch anlässlich ihres 85. Geburtstages vor der Gefahr eines Verliebtseins ins Abschiednehmen gewarnt, da die Ziele der Verabschiedeten dann zwar dokumentarisch-geschichtlich ihren Wert behalten, jedoch nur um konserviert nicht um wachgehalten zu werden. […]

Das Werk von Bloch zu fördern, war für Karola Bloch eine der Formen ihrer politischen Aktivitäten, seine Arbeiten hatten sie von Anfang an begeistert, denn in seinen Analysen sah sie eine Bestätigung für ihr eigenes Engagement. Dieses Wissen und der Wunsch nach einer gerechten Gesellschaft forderten ihr politisches Handeln in den verschiedensten Situationen ihres Lebens heraus. Sie sind mit ein Grund für ihre Unterstützung der Arbeit der Ernst-Bloch-Gesellschaft. Dabei sah sie es als besondere Aufgabe, immer wieder zu vermitteln, daß die schöpferische Weiterentwicklung des Denkens von Ernst Bloch eine Verpflichtung der Gesellschaft sei, die sie mit der Förderung des philosophischen Nachwuchses zu verbinden habe.“