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sammlung kritisches wissen - Band 18

Ernst-Bloch-Gesellschaft (Hg.)

Bloch-Jahrbuch 1994
Ernst Bloch als Schriftsteller

Karola Bloch gewidmet

Mit Beiträgen von Gert Ueding, Burghart Schmidt, Francesca Vidal, Anna Czajka, Hermann Wiegmann, Hans Joachim Lenger, Françoise Wuilmart, Jürgen Moltmann

1995, 128 Seiten, br., 29,00 €
ISBN 978-3-89376-054-1 [ISBN 3-89376-054-7]

Das Jahrbuch beschäftigt sich mit dem Selbstverständnis des Philosophen Ernst Bloch als Schriftsteller. Seine literarischen und erzählerischen Texte werden von den Autoren vor dem Hintergrund seines Gesamtwerkes gewürdigt.

sammlung kritisches wissen - Band 18
( Talheimer Verlag )

€ 29.00 (inkl. 7 % MwSt.)


Inhaltsverzeichnis

 


Burghart Schmidt
Einleitung

Francesca Vidal
Zum Tode von Karola Bloch

Gert Ueding
Don Quijote im „Prinzip Hoffnung“

Burghart Schmidt
Ernst Bloch als naturwissenschaftlicher Schriftsteller

Anna Czajka
Poetik des Augenblicks – Ernst Blochs Spuren

Hermann Wiegmann
Le style, c’est l’homme même! Zum Prosastil Ernst Blochs

Hans Joachim Lenger
Die Schrift zustellen – Blochs Erzählung des „Wir“

Françoise Wuilmart
Der Übersetzer als Erlöser von babylonischer Sprachverwirrung

Francesca Vidal
Bloch und die Liebe

Christina Ujma
Der Wille zur Fremde – Ernst Bloch als Reise-Schriftsteller

 

Beiträge aus der Bloch-Diskussion

Jürgen Moltmann
Ernst Bloch und die Wiedergeburt der messianischen Hoffnung

 


„‚Don Quijote im Prinzip Hoffnung‘, der Titel meines Vortrags, meint zunächst nichts anderes als jenen großen Abschnitt im 50. Kapitel von Blochs Werk, der den ‚Leittafeln abstrakter und vermittelter Grenzüberschreitung‘ gewidmet ist und die eine ich an Don Quijote, die andere am Faust erläutern möchte. Allein, bei näherem Zusehen ergibt sich eine Merkwürdigkeit: von Faust ist in diesem Kapitel nur nebenbei und kontrastiv (wie von Tasso und Antonio) die Rede, er kam dafür ein Kapitel zuvor als ‚Leitfigur der Grenzüberschreitung‘ zu seinem Recht; eine wirkliche Konfrontation im selben Raum aber findet nicht statt. Vergleicht man beider eigentlich getrennten Auftritt darüber hinaus noch nach Gewicht und Ausführlichkeit, so widmet Bloch dem Ritter von der traurigen Gestalt über ein Drittel Text mehr als der Goethe-Figur, die zudem noch die Hälfte Platz mit Hegels Phänomenologie teilen muß. Solche Gewichtungen sind nicht zufällig, wie jeder weiß, der Blochs genaue Kompositionsweise kennt, und sie muß in diesem Falle um so mehr verwundern, als ‚Faust‘ sonst zu seinen Paradebeispielen gehört und anderswo, etwa in der ‚Tübinger Einleitung in die Philosophie‘, auch keine andere literarische Figur neben sich aufkommen läßt.“ (Gert Ueding, Don Quijote im „Prinzip Hoffnung“)