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sammlung kritisches wissen - Band 04

Arbeitskreis Wissenschaftsstadt und Regionalentwicklung (Hg.)

Die Region fordert die Wissenschaft heraus
Die Wissenschaftsstadt Ulm und der Diskurs um regionalen Forschungsbedarf sowie soziale Technikgestaltung


Mit Beiträgen von Mechthild Laur, Werner Viehrig, Carmen Stadelhofer, Margarete Schultze, Peter Grohmann, Club für Behinderte Ulm, Linde Peters, Werner Gloning, Welf Schröter, Klaus Kornwachs, Ina Wagner, Rainer Salm, Dieter Klumpp, Detlev Garbe und dem Arbeitskreis Wissenschaftsstadt und Regionalentwicklung Ulm


1993, 200 Seiten, br., 15,00 €
ISBN 978-3-89376-018-3 [ISBN 3-89376-018-0]


Der Ulmer „Arbeitskreis Wissenschaftsstadt und Regionalentwicklung“ entstand als eine kritische Anfrage von Bürgerinnen und Bürgern an die Wissenschaft. Laien wenden sich selbstbewusst an die Forschung und suchen das Gespräch über den zukünftigen gesellschaftlichen Bedarf an Wissenschaft.

sammlung kritisches wissen - Band 04
( Talheimer Verlag )

€ 15.00 (inkl. 7 % MwSt.)


Inhaltsverzeichnis

 


Einleitung

 


Ulmer Denkschrift

Vorbemerkung

Arbeitskreis Wissenschaftsstadt und Regionalentwicklung
Die „Wissenschaftsstadt“ muß sich ihrer Verantwortung stellen

Arbeitskreis Wissenschaftsstadt und Regionalentwicklung
Ulmer Denkschrift für eine neue Kultur der Verantwortung

Arbeitskreis Wissenschaftsstadt und Regionalentwicklung
Ausblick und Perspektiven

 


Eine Herausforderung

Arbeitskreis Wissenschaftsstadt und Regionalentwicklung
Öffentliches Nachdenken über regionalen Forschungsbedarf

 


Beiträge aus der Region

Vorbemerkung

Mechtild Laur
Eine Eröffnungsrede

Werner Viehrig
Ein Entwurf: Auf der Suche nach der neuen Altenpolitik

Carmen Stadelhofer
Bildung im Alter

Margarete Schultze
Schreibkultur für Menschen im dritten Lebensabschnitt

Peter Grohmann
Ich mag die Leute

Club für „Körperbehinderte und ihre Freunde“
Forschung mit behinderten Menschen für behinderte Menschen

Linde Peters
Gentechnik und Pflanzenzüchtung

Werner Gloning
Demokratische Technikgestaltung

Welf Schröter
Industriepolitik: Herausforderung für die Hochschulen

Kaleidoskop der Meinungen
Positionen zur Technikfolgenabschätzung

 


Wege der Technikgestaltung

Vorbemerkung

Klaus Kornwachs
Mensch und Technik in Kommunikationssystemen

Rainer Salm
„Wir dürfen nicht dem Technikfetisch der Unternehmer aufsitzen“

Ina Wagner
Zur sozialen Verantwortung von Naturwissenschaft und Technik

Dieter Klumpp
Anmerkungen zur ‚sozialen‘ Technikgestaltung

Welf Schröter
Kommt die Verkehrswende?

Detlev Garbe
Technikfolgenabschätzung in der Telekommunikation

Welf Schröter
Soziale Technikgestaltung – Von der Konfrontation zur Kooperation


Gesellschaft für Politische Ökologie

Weiterbildung für Frauen

 


Der vorliegende Band mit der kontrovers diskutierten Ulmer Denkschrift der Bürger an die Wissenschaft bildet eine Zwischenbilanz  Nachdenkens des desUlmer „Arbeitskreis Wissenschaftsstadt und Regionalentwicklung“. Nach dem Erd-Gipfel von Rio stellen sich die Anforderungen an ein umweltverträgliches Wirtschaften schärfer. Es ist ein Lese- und Praxisbuch für all jene geworden, die Umweltgefahren vermeiden und soziale Sicherheit befördern wollen.

Der Band beschreibt den Versuch von Bürgerinnen und Bürgern, einen Dialog zwischen gesellschaftlichem Erfahrungswissen und akademischen Fachkenntnissen in die Wege zu leiten. Nicht technische Synergie, sondern soziale Synergie, die Energie der Widersprüche soll ein offenes Wissenschaftsdenken erlauben. Der Band enthält die im öffentlichen Diskurs entstandene „Ulmer Denkschrift – eine neue Kultur der Verantwortung“. Bürgerschaftliches Engagement machte sich auf, Wissenschaft und Technik zu gestalten.

 


„Die Initiative von Bürgerinnen und Bürgern aus der Region geht auf die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu, um für einen Prozeß des Umdenkens in Forschung und Technik zu werben. Jahrzehntelang entfaltete die Wissenschaft aus ihrer eigenen Dynamik heraus immer neue Erkenntnisse – hilfreiche und bedrohliche. Die Wissenschaftler lebten vornehmlich in ihren Bibliotheken und Labors, sahen die sie umgebende Welt aus der Perspektive eines Elfenbeinturmes. Wenn die Forschenden nicht gerade eindimensionale Fremdaufträge erledigten, entwarfen sie den Bedarf für zukunftsweisende Forschung aus dem Blickwinkel einer entrückten, teilweise unwirklichen Laborwelt. Die Wiener Physikerin Ina Wagner spricht kritisch von einer gefährlichen ‚Innenzentrierung der Wissenschaft‘, die nicht mehr genug Berührung zur Dynamik der Gesellschaft habe. Die Initiative plädiert deshalb für einen grundsätzlich veränderten Denkansatz. Wir bezeichnen ihn als ‚problemorientierte Forschung‘. Dieser Ansatz will Wissenschaft fachübergreifend und interdisziplinär zur Lösung von vorab ermittelten Problemen gewinnen. ‚Problemorientierte Wissenschaft‘ braucht zur Problemfindung den Dialog mit der Gesellschaft. Beide Partner einigen sich auf die Benennung der drängenden Fragen, die mit Hilfe einer kooperativen Forschung schrittweise beantwortet werden können. Beispiele für einen‚ problemorientierten Forschungsbedarf‘ haben wir auf den folgenden Seiten dargestellt.“ (Aus der Einleitung)