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stimmstein 4 - Jahrbuch der Eugen-Rosenstock-Huessy-Gesellschaft

stimmstein 5 - Jahrbuch der Eugen Rosenstock-Huessy Gesellschaft

Michael Gormann-Thelen, Andreas Möckel, Lise van der Molen, Eckart Wilkens (Hg.)

Eugen Rosenstock-Huessy

Wissenschaft, Aberglaube, Erziehung und Die drei Stockwerke einer Universität

Mit Beiträgen von Lise van der Molen, Page Smith, Harold Berman, Bas Leenman, Heinrich Rombach, Wolfgang Ullmann, Helmut Kohlenberger sowie Gedichte von Miklós Radnóti u.a.

2000, 152 Seiten, br., 17,00 €
ISBN 978-3-89376-050-3 [ISBN 3-89376-050-4]

„Es gibt heute keine Universität.“ Diesen Satz ließ Eugen Rosenstock-Huessy am 1. März 1950 in der Göttinger Universitätszeitung drucken. Er lehrte damals an der Universität der Gebrüder Grimm und war von Karl Friedrich Gauß eingeladen worden. Der Satz war ernst gemeint. Aber er wurde so wenig ernst genommen wie das meiste, was der große Rechtshistoriker seinen Zeitgenossen zu ihrem Nutz und Frommen ans Herz legen wollte.

stimmstein 5 - Jahrbuch der Eugen Rosenstock-Huessy Gesellschaft
( Talheimer Verlag )

€ 17.00 (inkl. 7 % MwSt.)


Inhaltsverzeichnis

 

Lise van der Molen
Einleitung. Das Vorrecht und die Angenehme Zeit der Universität

Page Smith
The Social Nonsciences

Eugen Rosenstock-Huessy
Science, Superstition, Education and The Three Storeys of A University

Eugen Rosenstock-Huessy
Wissenschaft, Aberglauben, Erziehung und Die Drei Stockwerke einer Universität

Harold J. Berman
Judaic-Christian versus Pagan Scholarship

Miklós Radnóti
Eklogen 1938–1944

Bas Leenman
Ein Brief

Heinrich Rombach
Essay zu Rosenstock-Huessy: Wissenschaft, Aberglauben, Erziehung

Wolfgang Ullmann
Bildungszeit und Bildungsraum an der Schwelle des dritten Millenniums. Zu Rosenstock-Huessys Vorstellungen eines Hochschulcurriculums

Helmut Kohlenberger
Von der babylonischen Gefangenschaft der Universität

Gustav Theodor Fechner
Glaubenssätze von 1865

Lise van der Molen
Literaturbericht

 

Anhang: Ernst Michel und Eugen Rosenstock-Huessy

 

Eugen Rosenstock-Huessy
Renovatio. Zur Zwiesprache zwischen Kirche und Welt

Eugen Rosenstock-Huessy
Vom Unscheinbaren. Nachruf auf Ernst Michel

 

„Sowohl vom Untergang der Universität als auch vom ‚Selbstmord Europas‘ hat Rosenstock-Huessy schon 1918 gewußt. Er ‚lief von der Universität weg‘ und ging als Redakteur zu Daimler nach Untertürkheim bei Stuttgart. Freunde von ihm, wie Franz Rosenzweig und Hans Ehrenberg, taten ähnliches. 1919 schrieb Rosenstock unter dem Pseudonym Dr. Libertus in der Zeitschrift ‚Hochland‘ den Aufsatz ‚Die Krise der Universität‘. Darin heißt es, die Universität sei nunmehr eine ‚reine Diversitas‘ geworden.“ Lise van der Molen

 

„[…] Rosenstock hatte in seiner Vorlesung ‚Das Geheimnis der Universität‘ seine These vom Nichtvorhandensein der Universität ausführlich, detailliert und plausibel damit begründet, daß die gesellschaftliche Funktion der Universität und damit auch ihre Bedeutung für den Staat in nichts anderem bestehe, als die Forderungen der Zukunft vorauszudenken, und zwar so, daß dies zu einer Zeit geschieht, da die Zwänge dieser Zukunft noch nicht wirksam sind und darum Denken und Forschen eine Unabhängigkeit und Freiheit genießen, die allemal dort endet, wo die neuen Umstände neue Bedingtheiten und damit auch neue Befangenheiten heraufgeführt haben.“ Wolfgang Ullmann

 

„Die vier grammatischen Grundeinstellungen der Menschen sind: Du, Ich, Wir, Sie (Es). Wir alle nehmen, ob wir wollen oder nicht, mit allem, was wir hören, mit jedem Gedanken, den wir denken, mit jedem Wort, das wir sprechen, mit jeder Idee, die wir der Nachwelt überliefern, eine von diesen vier Grundeinstellungen ein.
Als goldene Regel gilt: Sprich von deinem eigenen Leben im Licht des Universums, sprich vom Universum im Licht deines eigenen Lebens.“
Eugen Rosenstock-Huessy