Warenkorb

VirtueMart
Ihr Warenkorb ist derzeit leer.










Start Gesamtverzeichnis sammlung kritisches wissen sammlung kritisches wissen - band 78
Info: Ihr Browser akzeptiert keine sog. Cookies. Um Produkte in den Warenkorb legen zu können und zu bestellen muss ein Cookie von dieser Seite angenommen werden.
Ausdrucken
sammlung kritisches wissen - Band 77sammlung kritisches wissen - Band 79

sammlung kritisches wissen - band 78

Heidi Beutin, Wolfgang Beutin, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Herbert Schmidt, Claudia Wörmann-Adam (Hg.)

„Werft eure Hoffnung über neue Grenzen“
Flucht, Exil und Migration nach 1945 bis heute

Mit Beiträgen von Frank Bsirske, Jost Hermand, Wolfgang Uellenberg-van Dawen, Heidi Beutin, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Artur Becker, Heiner Wittmann, Grazyna Barbara Szewczyk, Erik Arellana Bautista, Claudia Wörmann-Adam, Wolfgang Beutin, Margarete Jäger, Regina Wamper und Klaus Busch.

2017, 272 Seiten, Ladenpreis 29,00 €
ISBN 978-3-89376-171-5

„Werft eure Hoffnung über neue Grenzen“ – dieser Appell aus dem Emigrantenchoral von Walter Mehring bildet das Leitmotiv der Autorinnen und Autoren, die sich in diesem Band mit Emigration und Migration auseinandersetzen. Sie greifen die Themen Flucht und Exil in Polen, Frankreich, Lateinamerika und Europa auf und berichten von „Grenzgängern zwischen den Welten“ von 1945 bis heute. Die Texte befassen sich mit Leben und Werken der Schriftsteller/innen Gabriel García Márquez, Mohamed Razane, Peter Weiss, Juan Gelmán, Antonio Skármeta, Azouz Begag, Fatou Diome, Arturo Alape, Joachim Seyppel, Bertolt Brecht …

Die literarischen und politischen Annäherungen wenden sich nicht nur historischen Ereignissen zu, sondern lassen insbesondere aktuelle gegenwärtige Exilerfahrungen zu Wort kommen: „Wir wollen die nach dem Ende der Nazidiktatur zurückkehrenden Emigranten ebenso betrachten wie Flucht und Exil, Re-Migration und Migration mit den Wirkungen auf den Einzelnen wie die Gesellschaft in heutigen Zeiten der Globalisierung.“

sammlung kritisches wissen - band 78

€ 29.00 (inkl. 7 % MwSt.)


Inhaltsverzeichnis

Heidi Beutin, Wolfgang Beutin, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Herbert Schmidt, Claudia Wörmann-Adam
„Werft eure Hoffnung über neue Grenzen“ (Walter Mehring). Flucht, Exil und Migration nach 1945 bis heute – Ein Vorwort

Frank Bsirske
Flucht und Migration. Die Sicht der Gewerkschaften

Jost Hermand
Hoffnungsvoll Gescheiterte. Deutsche Künstler im Exil

Wolfgang Uellenberg-van Dawen
Völker wandern nicht, sondern Menschen

Heidi Beutin
„Ich komme aus dem Schleudern nicht heraus“. Joachim Seyppel, ein neuerer ‚Wanderer zwischen den Welten‘

Heinrich Bleicher-Nagelsmann
„Ich war Fremder, wo ich auch hinkam“. Peter Weiss über Exil und Widerstand

Heiner Wittmann
Immigration und Literatur. Ein Beitrag zur Integrationsforschung in Frankreich

Grazyna Barbara Szewczyk
Grenzüberschreitungen und Identitäten. Literarische Texte der polnischen (E)Migrant(innen) nach 1989 in Deutschland

Artur Becker
Im Zug durch Deutschland

Claudia Wörmann-Adam
„Der Exilant ist eine Person, die in Wirklichkeit nirgendwo lebt“. Der chilenische Dichter Antonio Skármeta und seine Erfahrungen mit Migration, Flucht und Exil

Erik Arellana Bautista
Vom Magischen Realismus bis zur tragischen Realität

Wolfgang Beutin
Brechts „Flüchtlingsgespräche“

Margarete Jäger, Regina Wamper
Von der Willkommenskultur zur Notstandsstimmung. Der Mediendiskurs zu Flucht und Migration 2015/2016

Klaus Busch
Die Krise der EU und ein Reformprogramm für ein solidarisches Europa

Autorinnen und Autoren

 

„Im Zusammenhang mit den zwei Weltkriegen des letzten Jahrhunderts waren nach den Untersuchungen von Jan M. Piskorski rund fünfundsiebzig Millionen Europäer/innen Opfer von Deportationen, Evakuierung, Flucht oder Vertreibung. Viele der dem Naziterror entkommenen Schriftsteller/innen, Musiker/innen und Künstler/innen sind auf der Flucht gestorben oder getötet worden. Die Überlebenden haben, wie zum Beispiel Rose Ausländer, Bertolt Brecht, Walter Mehring, Hans Sahl, Anna Seghers, in ihren Werken Flucht und Exil thematisiert. In welche ‚Heimat‘ sind die Überlebenden zurückgekommen? Haben sie mit ihren Erfahrungen zu einer humanistischen Gesellschaftsveränderung beitragen können?“(Aus dem Vorwort)